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Finanzgenie Buffett kauft sich bei IBM ein |
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Mittwoch, den 16. November 2011 um 07:22 Uhr |
Finanzgenie Buffett kauft sich bei IBM einQuelle: cio.de
New York (dpa) - Ein Investment von Warren Buffett gilt als
Ritterschlag in der Finanzwelt. Demzufolge darf sich das IT-Urgestein
IBM nun "Sir IBM" nennen. Denn Buffett enthüllte am Montag im
US-Wirtschaftssender CNBC, dass er seit März IBM-Aktien im Wert von
10,7 Milliarden Dollar gekauft habe. Seine Investmentholding
Berkshire Hathaway ist damit zu einem der größten Aktionäre von IBM
aufgestiegen mit einem Anteil von 5,4 Prozent. Buffett sagte, dass nicht einmal IBM bislang etwas von dem
Engagement gewusst habe. Er lobte das Management, das selbst in der
Wirtschaftskrise noch für ordentliche Gewinne gesorgt hatte. "Sie
haben einen tollen Job gemacht", sagte Buffett zur Strategie. IBM
setzt seit geraumer Zeit auf die lukrativen IT-Services wie den
Betrieb von Rechenzentren. Der mehr als 100 Jahre alte
Computerpionier bietet auch Software und Beratung an sowie
leistungsstarke Firmenrechner. Buffett hatte Technologiefirmen bis dato eher gemieden. Er sagt,
er investiere nur in Unternehmen, deren Geschäft er auch verstehe.
Stattdessen griff Buffett etwa bei einer Frachteisenbahn zu, bei
einem Schmiermittel-Hersteller oder Maschinenbauern. Seine Holding
Berkshire Hathaway besitzt neben rund 80 eigenen Tochterfirmen auch
Anteile an einer ganzen Reihe von Großkonzernen wie Coca-Cola oder
der Munich Re, der früheren Münchener Rück. Der 81-Jährige hatte in den 1960er Jahren die kleine Textilfirma
Berkshire Hathaway übernommen und sie mit klugen Investitionen zu
einem der wertvollsten Unternehmen der Welt ausgebaut. Dennoch ist
sein Lebensstil bescheiden. Er ist deshalb für unzählige Anleger in
aller Welt eine Kultfigur. Sein fast untrüglicher Sinn fürs
Geldverdienen hat ihm den Spitznamen "Orakel von Omaha" eingebracht. Nach Bekanntwerden des Buffett-Investments stieg die IBM-Aktie
vorbörslich um ein Prozent. "Big Blue", wie IBM auch genannt wird,
ist an der Börse insgesamt mehr als 220 Milliarden Dollar wert und
zählt damit zusammen mit Apple und Microsoft zu den wertvollsten
Technologieunternehmen der Welt. Bei Microsoft, so sagte Buffett,
wolle er aber nicht einsteigen. Gründer Bill Gates sei ein enger
Freund.
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